Ein paar scheußliche Gewohnheiten & Mitgliedschaften über Bord werfen - manches ist einfacher als Geschirr spülen

Schon angefangen:

  • Strom
  • ADAC
  • Auto
  • Carsharing
  • OpenSource-Software

Andere Ideen:

  • Kochen
  • Klamotten
  • Energie im Haus
  • Fairer Handel
  • Wasser
  • Geld
  • Urlaub
  • CO-2 Bilanz

Stromanbieter wechseln

Weg vom Atomriesen und Dinosaurierpolitik-Lobbyisten: es ist kaum teurer, für Wenig-Verbraucher sogar billiger: Schönauer Stromrebellen für die politisch anspruchvolleren; Lichtblick, Greenpeace-Energy, Naturstrom und wen es sonst noch alles gibt für alle anderen. Der Wechsel geht mit Postkarte, auch die Kündigung beim jetzigen Anbieter übernimmt der neue.

Eine überlegenswerte Alternative für Stuttgarter sind die neuen Stuttgarter Stadtwerke. Es ist wichtig, daß sie unsere Stadtwerke gestärkt werden & der Strom kommt auch von Schönau.

weg vom ADAC - Wechsel zum VCD

Auch wenn es gefühlt unmöglich ist, den ADAC zu verlassen, weil wir uns so schön sicher bei ihm fühlen: er macht eine unsägliche und zerstörerische Autolobbyarbeit und die Alternative ist einfach nur gut. Und die Pannenhilfe funktioniert ebenso gut.

Start des Wechsels ist hier: Webseite des vcd. Aus dem ADAC muß man allerdings selbst austreten.

Wenn schon ein Auto, dann ein anderes

Hier ist das Auto-Umweltranking des vcd, inklusive der letzten 5 Jahres-Listen, so daß man leicht auch Autos findet, die man gebraucht bekommen kann.

Eine gute Alternative zum eigenen Auto ist das:

Carsharing

Mittlerweile überall in Stuttgart, spart eine Menge Geld, Nerven und Zeit:

Stadtmobil Stuttgart

Auch in Stuttgart verfügbar:

„Flinkster“ von der Deutschen Bahn. Hat allerdings nur „Alfa Romeo“ im Angebot und keine Kleinwagen oder Möbeltransporter.

Preise: 1,50/h und 025€/km

http://www.flinkster.de/index.php?id=8&

Open Source Software statt Microsoft & Co

Warum eigentlich Open Source Software?

Der große und auch ganz grundsätzliche Unterschied ist, daß die Produkte und der Programmiercode der Software nicht geschützt und patentiert ist, sondern daß er offen ist und frei benutz- und änderbar von allen.

Es ist quasi das komplette Gegenprogramm zur katastrophalen „Schutz des geistigen Eigentums“-Dampfwalze, mit der nicht nur im Software-Bereich nichts anderes geschieht, als die Interessen der ganz großen Akteure zu bedienen und ihnen zu helfen Milliarden über Milliarden zu häufen. Die gleiche wahnsinnige Verwertungslogik versuchen die Medienkonzerne bei Musik und Video dem Verbraucher aufzudrücken (Kopierschutz) und auch in der Landwirtschaft wird ein beinharter Kampf gegen die Rechte der Bauern, ihr Saatgut im nächsten Jahr wieder auszusäen gekämpft. Dabei ist natürlich die Gentechnik das Mittel, diese Logik auf die Spitze zu treiben, die Bauern in völlige Abhängigkeit zu nehmen und die gesamte Palette von Saatgut, Pestizide und Düngern in eine Hand zu bekommen. (→ Terminator und andere)

→ wehrt Euch gegen diese Logik: Nutzt und unterstützt freie Software, nutzt und unterstützt das freie Kopieren von Medien, unterstützt Kampagnen für freie Nutzung von Saatgut, unternehmt etwas gegen die Gentechnik, kauft alte Saatgutsorten und Erzeugnisse davon.

Hier eine schönes kleines (leider auf Englisches) Video, in dem Stephen Fry erklärt warum Open Source Software besser ist.

Schön und gut, aber ich habe auch eine Schmerzgrenze ...

Der Schritt zum Wechseln von Betriebssystem und Software ist nicht ganz so einfach, weil man das, mit dem man arbeitet, gut kennt und auch Dateien mit anderen tauschen muß.

Es ist aber viel einfacher und viel leichter geworden als noch vor ein paar Jahren - so leicht, daß viele den Absprung wagen können - vielleicht erst einmal in kleinen Schritten und nicht alles auf einmal.

Um sich mit Open Source Programmen anzufreunden, kann man erst mal auf Windows damit anfangen: Firefox statt Microsoft Internet Explorer, Thunderbird statt Outlook, OpenOffice statt Microsoft Office (Word, Excel, Powerpoint, Access) → eine Anleitung hier, Gimp statt Photoshop, etcpp. Viele dieser Programme sind einfach auch besser als die kommerzielle Konkurrenz. Und natürlich gratis. Einlesen der Formate der kommerziellen Konkurrenz ist auch kaum noch ein Problem.

Noch einfacher ist das alles geworden, weil es mittlerweile „stick-Versionen“ von vielen Programmen gibt. Diese Versionen müssen überhaupt nicht auf dem Rechner installiert werden, man kann sie einfach an irgendeine Stelle kopieren und direkt starten. Auch vom usb-stick aus und so kann man nicht nur seine Daten, sondern fast seine komplette Software einfach in der Hosentasche immer dabei haben. Diese sogenannten Portable Programs gibt es unter anderem hier auf Englisch und hier auch Deutsch.

Wer einen Schritt weiter gehen will, kann sich Linux erst einmal parallel installieren, oder, noch einfacher, Linux Ubuntu von CD aus benutzen: Ubuntu kann man gratis hier herunterladen. Nachdem man sich davon eine CD gebrannt hat, ist es absolut faszinierend, wie der Rechner von dieser CD aus startet und selbst bei schwierigen Bedingungen (Notebook) wunderbar durchstartet. Just try it.

Hier eine Seite, die sich um Vista kümmert und die Alternativen dazu: http://badvista.fsf.org.

 
/home/doms/plattsalat.de/subs/wiki/data/pages/infos/anders_leben/start.txt · Zuletzt geändert: 2016/04/21 12:16 von thomas-becker